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AGB & ABB für Flixbus Mieten

  1. Vertragsschluss

    1. Die Reservierung durch den Bucher (folgend: Kunde) erfolgt für diesen und alle in der Buchung enthaltenen Reiseteilnehmer, für deren Verpflichtungen der Kunde wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Vertragspartner ist die FlixBus DACH GmbH (folgend: FlixBus). Ein Vertragsschluss kann nur von volljährigen Personen durchgeführt werden.
    2. Die Preisdarstellung ist eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes gegenüber dem Fahrgast. Durch die Bestätigung der Buchungstaste erfolgt ein rechtsverbindliches Angebot seitens des Kunden gegenüber FlixBus, mit dem angegeben Gesamtpreis befördert werden zu wollen. Durch die Annahmebestätigung von FlixBus, welche 14 Tage vor dem geplanten Abfahrtszeitpunkt erfolgt, kommt der Beförderungsvertrag zustande. Die Preisdarstellung kann auch innerhalb eines dargestellten Preisrahmens erfolgen. Die Preisbestimmung innerhalb des Preisrahmens kann somit durch FlixBus einseitig i.S.v. § 315 Abs. 1 BGB, unter Einflussnahme der preisrelevanten Faktoren (Abfahrtszeit, Verfügbarkeit, etc.) bestimmt werden. Dabei kann der Vertrag lediglich zu dem angegebenen Maximalpreis zustande kommen. Die individuelle Preisdarstellung wird innerhalb einer bestimmten Frist dem Fahrgast gegenüber schriftlich mitgeteilt. Diese Mitteilung stellt ein verbindliches Angebot seitens FlixBus dar. Innerhalb der im Angebot festgelegten Frist hat der Fahrgast die Möglichkeit, dieses verbindliche Preisangebot anzunehmen (§ 148 BGB). Die Annahme erfolgt gegenüber FlixBus durch schriftliche Annahmeerklärung. Nach dem Verstreichen der Frist ist eine Annahme zu den vorgeschlagenen Bedingungen nicht mehr möglich. Weiterhin ist es auch möglich, dass die Preisdarstellung durch eine unverbindliche Preisanfrage seitens des Fahrgastes erfolgt, nach Eingabe der gewünschten Reisedaten. Die individuelle Preisdarstellung wird innerhalb einer bestimmten Frist dem Fahrgast gegenüber schriftlich mitgeteilt. Diese Mitteilung stellt ein verbindliches Angebot seitens FlixBus dar. Innerhalb der im Angebot festgelegten Frist hat der Fahrgast die Möglichkeit, dieses verbindliche Preisangebot anzunehmen (§ 148 BGB). Die Annahme erfolgt gegenüber FlixBus durch schriftliche Annahmeerklärung. Nach dem Verstreichen der Frist ist eine Annahme zu den vorgeschlagenen Bedingungen nicht mehr möglich.
    3. Vertragsinhalt ist die erfolgreiche Beförderungsleistung wie sie vom Kunden festgelegt wurde. Dabei besteht kein Anspruch darauf, dass die Beförderung der genannten Personenanzahl einheitlich, d.h. in einem Bus gemeinsam, erfolgen wird. Im Falle eine Separation, bspw. durch Gruppenaufteilung auf zwei Busse, beeinflusst dies die Vertragserfüllung nicht im Negativen.
    4. Ebenso behält sich FlixBus vor, derartige Separationen der Gruppen mit anderen (gruppenfremden) Personenkreisen zu kombinieren. In Ausnahmefällen kann auch auf andere Verkehrsmittel (z.B. Taxis) zurückgegriffen werden.
  2. Zahlung des Reisepreises; Zusammensetzung des Preises

    1. Die Fälligkeit des Fahrpreises erfolgt wie im Angebot angegeben. Dem Fahrgast gegenüber erfolgt eine Information bzgl. der bevorstehenden Abbuchung des Fahrpreises drei Tage vor der genannten Fälligkeit.
    2. Im Falle des Unterbleibens einer fristgerechten Zahlung seitens des Fahrgastes behält sich FlixBus vor, diesem etwaige Mahngebühren aufzuerlegen. Ferner behält sich FlixBus vor, den Beförderungsvertrag zu kündigen bzw. zu stornieren.
    3. Zahlungsdienstleister ist die PayMill GmbH, St.-Cajetan Straße 43, 81669 München.
    4. Die Reservierung der Fahrt kann durch folgende Zahlungsmittel erfolgen:
      • Kreditkartenzahlung
      • SEPA-Lastschriftmandat
      • Angabe der Rechnungsadresse
      Erfolgt die Zahlung des Gesamtbetrags durch den Kunden auf unser Konto bereits 21 Tage vor der Fälligkeit, so wird keine Abbuchung über das jeweilige Zahlungsmittel vorgenommen.
    5. Besondere Bedingungen bei Zahlung mit Lastschriftverfahren und Kreditkarte:
      1. Kauf per Lastschrift; Einzugsermächtigung; Bearbeitungsgebühr bei Rücklastschriften
        1. Für die Zahlung per Lastschrift wird eine Bankverbindung (IBAN und BIC) sowie die Angabe des Vornamens und Nachnamens des Kunden für eine eindeutige Zuordnung benötigt. Beim Kauf per Lastschrift ist der Zahlbetrag zum angegebenen Datum zur Zahlung per Einzug durch unseren externen Partner PayMill GmbH von dem im Bestellprozess angegebenen Girokonto bei dem dort angegebenen Kreditinstitut (das Girokonto) fällig. Hiermit erteilen Sie der PayMill GmbH ein SEPA-Lastschriftmandat zur Einziehung fälliger Zahlungen und weisen Ihr Geldinstitut gleichzeitig an, die Lastschrift einzulösen. Hinweis: Innerhalb von acht Wochen können Sie beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belastenden Betrags verlangen. Es gelten dabei die mit Ihrem Geldinstitut vereinbarten Bedingungen. Bitte beachten Sie, dass die fällige Forderung auch bei einer Rücklastschrift bestehen bleibt. Weitere Informationen finden Sie auf www.paymill.com/de/sepa. Die Vorabinformation zum Einzug der SEPA-Lastschrift wird Ihnen mindestens einen Tag vor Fälligkeit per Email an die von Ihnen beim Bestellvorgang angegebene Email-Adresse gesendet. Wenn das Girokonto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Teileinlösungen werden im Lastschriftverfahren nicht vorgenommen.
        2. Mit der Angabe des Girokontos bestätigen Sie, dass Sie zum Bankeinzug über das entsprechende Girokonto berechtigt sind und für die erforderliche Deckung sorgen werden. Rücklastschriften sind mit einem hohen Aufwand und Kosten für uns und die PayMill GmbH verbunden. Im Fall einer Rücklastschrift (mangels erforderlicher Deckung des Girokontos, wegen Erlöschen des Girokontos oder unberechtigten Widerspruchs des Kontoinhabers) ermächtigen Sie PayMill, die Lastschrift für die jeweils fällige Zahlungsverpflichtung ein weiteres Mal einzureichen. In einem solchen Fall sind Sie verpflichtet, die durch die Rücklastschrift tatsächlich entstehenden Gebühren bei der Bank zu zahlen. Der Kunde erhält die Möglichkeit, den Nachweis zu führen, dass durch die Rückbuchung geringere oder gar keine Kosten angefallen sind. Angesichts des Aufwands und der Kosten für Rücklastschriften und zur Vermeidung der Bearbeitungsgebühr empfehlen wir im Falle eines Widerrufs oder eines Rücktritts vom Kaufvertrag, einer Retoure oder einer Reklamation, der Lastschrift nicht zu widersprechen. In einem solchen Fall erfolgt nach Abstimmung mit uns die Rückabwicklung der Zahlung durch Rücküberweisung des entsprechenden Betrags oder durch Gutschrift. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
      2. Kauf per Kreditkarte
        1. Bei Zahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung des Kundenkontos mit Abschluss der Buchung zum angegebenen Fälligkeitsdatum. Durch Zahlung per Kreditkarte weist der Kunde das von ihm genutzte Kreditinstitut bereits bei Buchung an, FlixBus oder einem von ihr beauftragten Dritten im Falle einer Rückbuchung auf Aufforderung den Kundennamen und die vollständige Anschrift mitzuteilen, damit FlixBus seine Forderungen gegenüber dem Kunden geltend machen kann.
        2. Die im Fall einer Rückbuchung bei Kreditkartenzahlung tatsächlich entstehenden Bankgebühren hat der Kunde zu tragen. Zusätzlich fallen ggf. Storno-Gebühren oder Umbuchungsaufpreise an. Der Fahrgast erhält die Möglichkeit, den Nachweis zu führen, dass durch die Rückbuchung geringere oder gar keine Kosten angefallen sind. Der Kunde kann bei Rückbuchungen von der Zahlung mit Kreditkarte vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden.
        3. Nach erfolglosem Mahnlauf durch FlixBus können die Forderungen zur weiteren Bearbeitung an einen externen Dienstleister übergeben. FlixBus kann dazu alle erforderlichen personenbezogenen Daten der Schuldner an diesen externen Dienstleister übermitteln.
      3. Aufrechnung; Zurückbehaltungsrecht
        1. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder von uns unbestritten oder anerkannt sind. Außerdem hat er ein Zurückbehaltungsrecht nur, wenn und soweit sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
        2. Befindet sich der Kunde uns gegenüber mit irgendwelchen Zahlungsverpflichtungen im Verzug, so werden sämtliche bestehende Forderungen aus dem gleichen Vertragsverhältnis sofort fällig.
    6. Alle Angebote und die enthaltenen Preise verstehen sich wie im Angebot angegeben. Auf sonstige Aufwendungen, welche im Preis nicht enthalten sein sollten, wird ausdrücklich im Angebot hingewiesen.
  3. Reiseabsagen, Preisänderungen

    1. Wird die Reise in Folge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer, höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Bucher wie auch wir den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz. Bei bereits erbrachten Leistungen ist, hinsichtlich der Rückabwicklung, insbesondere auf die vertraglichen Ansprüche aus §§ 346 ff. BGB, bzw. für die gesetzlichen Ansprüche aus §§ 812 ff. BGB hinzuweisen.
    2. Wir sind berechtigt, den vereinbarten Inhalt des Beförderungsvertrages nur aus rechtlich zulässigen Gründen zu ändern. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Beförderungsvertrages, die nach Vertragsschluss notwendig und die nicht von uns herbeigeführt werden, sind nur zulässig, soweit diese Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Fahrt nicht beeinträchtigen.
    3. Werden für dieselbe Strecke und denselben Fahrtzweck zwei oder mehrere einzelne Reservierungen getätigt (anstatt einer Komplettreservierung), behält sich Flixbus vor, diese einzelnen Reservierungen zu einer Reservierung zusammenzufassen. Dies kann beispielsweise dazu dienen, ungenutzte Sitzplätze oder zu lange Anfahrtswege aufgrund ungünstiger Busgrößen zu vermeiden. Dadurch kann sich im Rahmen des Preissystems auf der Website der Fahrtpreis erhöhen.
    4. Wir sind verpflichtet, den Kunden über eine zulässige Fahrtabsage oder eine erhebliche Änderung einer wesentlichen Beförderungsleistung unverzüglich nach Kenntnis hiervon zu unterrichten.
    5. Preisänderungen sind nach Abschluss des Beförderungsvertrages im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Fluggebühren in dem Umfang möglich, wie sich die Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen pro Kopf bzw. Sitzplatz auf den Beförderungspreis auswirkt, wenn zwischen dem Eingang der Bestätigung/ Rechnung und dem vereinbarten Fahrtantritt mehr als 4 Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Kunde unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Fahrtantritt, davon in Kenntnis gesetzt. Preiserhöhungen danach sind nicht zulässig. Bei einer Preiserhöhung von mehr als 5% des Reisepreises oder bei einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Beförderungsleistung kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten. Der Kunde ist verpflichtet, diese Rechte uns gegenüber unverzüglich nach Erhalt der Änderungsmitteilung geltend zu machen. Hierzu wird die Schriftform empfohlen.
    6. Für den Fall einer außergewöhnlich starken Verschmutzung des Busses durch den Kunden oder von diesen mitgeführten Fahrgästen, behält sich FlixBus vor, etwaige Aufwendungen/Schäden dem Kunden in Rechnung zu stellen. Dasselbe gilt für Schäden am Bus selbst (Innenraum, sowie am Äußeren). Hierbei obliegt es dem Verbraucher zu beweisen, dass der Schaden so oder in solcher Höhe nicht entstanden ist.
    7. Im Falle einer nicht unerheblichen Verspätung durch den Kunden und bei während der Fahrt geäußerten Zusatzwünschen, die zu Extrakosten (z.B. Parkgebühren, Zusatzkilometer) führen, behält sich FlixBus vor, die dadurch angefallenen, erhöhten Kosten dem Kunden in Rechnung zu stellen.
    8. Umbuchungen und Änderungen der Fahrt sind, vorbehaltlich des Entstehens erhöhter Kosten und unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten des Fahrers, möglich.
  4. Rücktritt, Umbuchung und Stornierung

    1. Sie können jederzeit vor Fahrtbeginn von der Fahrt zurücktreten. Der Rücktritt sollte aus Beweisgründen nach Möglichkeit in der Schriftform erfolgen
    2. Nach erfolgter Buchung kann eine Änderung der Buchung (Umbuchung) vorgenommen werden. Erhebliche Umbuchungen, die mit einer deutlichen Fahrtzeitdifferenz einhergehen, sowie Änderungen der Fahrtroute, können mit erhöhten Kosten belastet werden, welche durch den Beförderer selbst festzulegen sind. Über etwaige Kostensteigerungen wird der Fahrgast durch FlixBus in geeigneter Weise rechtzeitig informiert.
    3. Stornierungen innerhalb eines längeren Zeitraumes als 14 Tage vor dem geplanten Abfahrtstermin werden kostenfrei gewährleistet. Im Falle eines Rücktritts zu einem Zeitpunkt, der 7 bis 14 Tage vor dem geplanten Abfahrtstermin liegt, verlangen wir eine pauschalierte Entschädigung in Höhe von 75 % des vereinbarten Gesamtpreises der Fahrt, im Falle eines Rücktritts zu einem Zeitpunkt, der 7 Tage oder weniger vor dem geplanten Abfahrtzeitpunkt liegt, verlangen wir eine pauschalierte Entschädigung in Höhe von 90 % des vereinbarten Gesamtpreises der Fahrt. Es steht Ihnen frei, nachzuweisen, dass gar kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
    4. FlixBus behält sich weiterhin vor, von einer Fahrt zurückzutreten, sofern der Kunde bereits bei einer vorherigen Buchung negativ aufgefallen ist und Schadensersatzansprüche gegen ihn bestehen.
  5. Haftung

    1. Die vertragliche Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere wird auf die Vorschriften der §§ 280 ff. BGB hingewiesen.
    2. FlixBus haftet nicht für Leistungsstörungen durch höhere Gewalt sowie eine Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie z. B. Krieg oder kriegsähnliche Vorgänge, Feindseligkeiten, Aufstand oder Bürgerkrieg, Verhaftung, Beschlagnahme oder Behinderung durch Staatsorgane oder andere Personen, Straßenblockaden, Quarantänemaßnahmen sowie von ihm nicht zu vertretende Streiks, Aussperrungen oder Arbeitsniederlegungen.
      1. FlixBus haftet nicht für Verspätungen bei der Abfahrtszeit, sofern diese unerheblich sind. Dies gilt nicht, wenn die Verspätung durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit auf FlixBus zurückzuführen ist.
      2. FlixBus haftet nicht für Verspätungen hinsichtlich der Ankunftszeit. Bei den Zeitangaben zum Zeitpunkt der Buchung bzgl. des Abfahrts- und Ankunftszeitpunkts handelt es sich demzufolge lediglich um erfahrungsgemäße Zeitschätzungen. Diese Zeitschätzungen dienen lediglich der groben Zeitplanung und Einschätzung der Fahrtzeit. Ein Anspruch auf Einhaltung der Zeit besteht nicht. Dies gilt nicht, sofern die Verspätung auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit von FlixBus zurückzuführen ist.
    3. Die vertragliche Haftung von uns für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf die Schadenssumme von 1.000€ beschränkt, sobald ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder allein darauf beruht, dass für den entstandenen Schaden allein ein von uns eingesetzter Leistungsträger verantwortlich ist. Haftungseinschränkende oder haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen und auf die sich ein von uns eingesetzter Leistungsträger berufen kann, gelten auch zu unseren Gunsten.
    4. Für Verlust von Gepäckstücken, der nicht im Zusammenhang mit einem aus der Nutzung des Kraftomnibusses resultierenden Unfall steht, sowie für Vertausch oder Diebstahl der Gepäckstücke wird die Haftung, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, ausgeschlossen.
    5. Für Schäden oder Schadenausweitungen, die durch vom Fahrgast zu vertretende unsachgemäße Verpackung der Gepäckstücke entstehen, wird die Haftung, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, ausgeschlossen.
    6. Die Höhe der Entschädigung bei Tod oder Körperverletzung wird auf 220.000 EUR je Fahrgast begrenzt, wobei die Höhe der Entschädigung im Anwendungsbereich des StVG ausdrücklich unberührt bleibt.
    7. Die Entschädigung im Falle einer Beschädigung von Rollstühlen und anderen Mobilitätshilfen oder Hilfsgeräten entspricht mindestens dem Wiederbeschaffungswert oder den Reparaturkosten der verloren gegangenen oder beschädigten Ausrüstung. Hierbei wird jede Anstrengung unternommen, rasch zumindest vorübergehenden Ersatz zu beschaffen, der den technischen und funktionellen Merkmalen des verloren gegangenen oder beschädigten Rollstuhls und anderen Mobilitätshilfen entspricht.
    8. Die genannten Haftungsbeschränkungen und Haftungsausschlüsse gelten nicht bei einer gesetzlich zwingend vorgeschriebenen verschuldensunabhängigen Haftung oder wenn eine verschuldensunabhängige Garantie im Einzelfall übernommen wurde.
    9. Die in Ziff. 5.2 genannten Ausführungen gelten auch für Ansprüche aus den gesetzlichen Haftungsvorschriften.
    10. Eine Haftung des Busfahrers, oder sonstigem Buspersonal, im Rahmen der Gepäckverladung, ist ausgeschlossen. Ausgenommen sind dabei Fälle, in der die Schäden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit hervorgerufen worden sind. Es gilt Ziffer 6.5 entsprechend.
    11. Sämtliche Schadensersatzansprüche, welche weder unter Ziffer 5.4, noch unter 5.7 fallen, sind pro Buchung auf den bezahlten Preis der Fahrt begrenzt.
      1. Mitteilungspflicht bei Risikofahrten, Vertragsobliegenheit und Hinweise

          1. Der Kunde ist verpflichtet, FlixBus bereits im Vorfeld der Fahrtdurchführung (spätestens 14 Tage davor) über sogenannte „Risikofahrten“ zu informieren. Risikofahrten sind insbesondere solche Fahrten, welche innerhalb der zu fahrenden Strecke ein Sicherheitsrisiko innehaben – bspw.: Fahrt zu einem Fußball-Derby oder Demonstrationen – und bei denen auch mit Polizeischutz gerechnet werden kann.
          2. Im Falle einer solchen Risikofahrt obliegt es FlixBus, die gebuchte Fahrt gegenüber dem Kunden zu stornieren, bzw. vom Vertrag zurückzutreten. Sofern der Rücktritt/ die Stornierung seitens FlixBus erfolgen soll, wird der Kunde darüber binnen einer Frist von 14 Tagen informiert. Ein Schweigen seitens FlixBus, bei gleichzeitigem Verstreichen der Frist, ist daher als Nichtgeltendmachung des Rücktritts- und Stornorechtes zu werten.
          3. Sollte das Vorliegen einer Risikofahrt nicht oder nicht binnen der unter 6.1.1 genannten Frist durch den Kunden erfolgt sein, so behält sich FlixBus das Recht vor, die Fahrt auch zum geplanten Fahrtantritt oder während der Fahrt, abzubrechen. Schadensersatzansprüche, welche aufgrund eines solchen Abbruches einhergehen, können seitens des Kunden gegenüber FlixBus nicht geltend gemacht werden. Dies gilt nicht, sofern FlixBus Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann. Die Geltendmachung sämtlicher Ansprüche – ungeachtet deren Rechtsnatur – behält sich FlixBus gegenüber dem Kunden hierbei vor.
        1. Die Beförderung erfolgt ausschließlich auf Straßen, die für eine entsprechende Personenbeförderung mit dem Bus geeignet sind. Wird dies bei der Buchung nicht berücksichtigt, kann ein entsprechender Transport nicht garantiert werden. Abweichende Fahrtanweisungen durch die Fahrgäste, welche entgegen dem Ermessen des Busfahrers erfolgen, sind unzulässig und erfolgen ausschließlich auf Verantwortung der Fahrgäste. Eine Haftung seitens des Beförderers ist somit ausgeschlossen. Der Beförderer behält sich vor, etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Buchenden geltend zu machen.
        2. Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, hat der Kunde nur dann die gesetzlichen Gewährleistungsrechte der Abhilfe, Minderung des Reisepreises, Kündigung des Vertrages und des Schadenersatzes, wenn er es nicht schuldhaft unterließen, einen aufgetretenen Mangel während der Reise uns anzuzeigen.
        3. Der Kunde kann bei einem Mangel nur selbst Abhilfe schaffen oder bei einem erheblichen Mangel die Reise kündigen, wenn er uns eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung eingeräumt hat. Einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist, von uns verweigert wird oder nicht in einem zumutbaren Zeitraum ermöglicht werden kann.
        4. Vertragliche Ansprüche verjähren ein Jahr nach dem vertraglich vereinbarten Ende der Reise, nicht jedoch vor Mitteilung eines Mangels an den Reiseveranstalter sowie nicht bei Vorsatz. Die Verjährung ist solange gehemmt, wie zwischen uns und Ihren Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände geführt werden. Die Hemmung endet, wenn ein Teil die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Für Ansprüche aus unerlaubter Handlung gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
        5. Für das Ein- und Ausladen der Gepäckstücke ist der Kunde, bzw. Fahrgast, selbst verantwortlich. Es besteht kein Anspruch auf Gepäckverladung durch den Busfahrer oder sonstigem Buspersonal. Im Falle einer unerwarteten Hilfeleistung durch den Busfahrer oder sonstigem Buspersonal selbst, handelt es sich dabei um eine rein tatsächliche Gefälligkeit, mit der Folge, dass eine Haftung im Voraus ausscheidet. Ausgenommen sind dabei Fälle, die die Haftung aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit betreffen.
        6. Richten Sie sich bitte nach der Obergrenze von einem Reisegepäckstück und einem Handgepäckstück pro Person. Mehrgepäck zeigen Sie uns bitte vor Fahrtbeginn an.
        7. Zum Vertragsschluss hat der Kunde seine Mobilfunknummer oder eine sonstige, geeignete Nummer FlixBus gegenüber anzuzeigen, um somit die erforderliche Kommunikation gewährleisten zu können. Der Kunde verpflichtet sich, zu dieser Nummer zu den Fahrtzeiten erreichbar zu sein.
        8. Im Falle einer Risikofahrt oder einer überdurchschnittlichen Wahrscheinlichkeit einer Verschmutzung oder Beschädigung des Busses (z.B. bei Partyfahrten jeglicher Art), behält sich FlixBus die Möglichkeit vor, eine Kaution von der hinterlegten Kreditkartenverbindung zu blockieren. Falls keine Kreditkartenverbindung vorliegt, hat der Kunde nach Aufforderung eine solche anzugeben. Als Kaution wird eine Pauschale von 500 Euro pro eingesetztem Bus erhoben.
      2. Gerichtsstand

        Als Gerichtsstand gilt die Stadt München. Für die Abwicklung des Vertrages ist deutsches Recht anzuwenden.

      3. Datenschutzhinweis

        Diese Website benutzt „Inspectlet", einem Webanalysedienst des Anbieters Inspectlet. Inspectlet verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen (z.B. welche Inhalte auf der Website angeklickt werden). Inspectlet erlaubt es auszuwerten, auf welche Art Sie die Webseite nutzen. Bei Einsatz des Analysedienstes werden keine personenbezogenen Daten von Ihnen erhoben, verarbeitet oder genutzt. Es werden lediglich Nutzungsprofile bei Verwendung von Pseudonymen erstellt. Sie können jederzeit der Erhebung, Verarbeitung und Erfassung der durch den Analysedienst Inspectlet erzeugten Daten widersprechen, indem sie den Anleitungen unter www.inspectlet.com/optout folgen. Mit dem Vertragsschluss – und dem erfolgten, ausdrücklichen Hinweis auf die separaten Datenschutzvorschriften – gibt sich der Fahrgast mit den dargelegten Datenschutzhinweisen einverstanden. Hinsichtlich des Inhalts und den einzelnen Bestimmungen wird auf die separate Rubrik „Datenschutzhinweise“ verwiesen.

      4. Salvatorische Klausel

        Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen innerhalb dieses Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge.